46# Xtura im Kältetest
- Sonja Tozzo
- 9. Jan.
- 3 Min. Lesezeit
Engelberg 6.1.2026 - 10.1.2026

5.1.2026 Heute ist ein bewegender Tag.
Wenn es Reto gelingt unser neu erstandenes Wohnmobil einzulösen, wollen wir noch heute Richtung zu den verschneiten Bergen im Oberland aufbrechen.
Der Crux ist, dass unser Xtura erst auf der MFK in Bern eingelöst werden muss damit es einen Fahrzeugausweis gibt und anschliessend muss dieser direkt wieder annuliert werden.
Pünktlich meldet sich der Verkäufer unseres Vertrauens, Herr Heiniger, bei uns und versichert uns, dass der Senior Chef von Steiners Wohnmobil höchst persönlich Richtung Bern unterwegs sei und so die Mission Nummerschild - Beschaffung gestartet sei.
Nach einem weiteren Anruf von Herr Steiner macht sich Reto Richtung Wangen an der Aare auf, dort sollen die entsprechenden Papiere an Reto übergeben werden. Mit etwas Zeitverzögerung klappt die Übergabe und Reto braust Richtung Münchenstein. Ein Stau hält ihn dann noch auf, aber er erreicht die MFK um 11.45 und trotz fehlendem Versicherungsnachweis (der wurde noch kurz aufgetrieben) hält mein Göttergatte um 12 Uhr das ersehnte Baselbieter Nummernschild BL148 788 in der Hand,
eindeutig ist Reto mein Star des Tages!
Voller Freude fahren wir nun zum Sarnersee.
Auf einem Standplatz neben dem See wollen wir heute Nacht den gemeldeten Minus 10 Grad Celsius trotzen.
Die letzten Sonnenstrahlen geniessen wir bei einem Spaziergang am Ufer entlang des Sarnersees.

6.1.2026 Wir haben die Nacht gut überstanden und geniessen das erste Frühstück in unserem Womo „Thuri“.
Ich habe den Namen so gewählt, er gefällt dem lieben Reti überhaupt nicht…
Die Sonne scheint und lockt uns schon bald auf die Schneeschuhe.
Der Turren ist das heutige Ziel. Wir wollten diese Tour schon einmal mit Schäfers wandern, doch die Seilbahn war damals defekt.
Es war heute sau kalt, aber die Bahn läuft!
Ab der Bergstation Turren beginnt die Wanderung. Schritt für Schritt geht es bergauf.
Die ganze Wanderung zum Berghaus Schönbühl ist nur hinauf und dann wieder hinunter.
Doch wir bewältigen die 540 Höhenmeter und geniessen bei herrlichstem Sonnenschein den Gipfelblick und im Berghaus Schönbühl, eine wunderbare Hüttensuppe in der Sonne.
Freude herrscht!

Nach einer Stunde Autofahrt kommen wir im schattigen Engelberg an und haben uns im Camping Eienwäldli in eingerichtet. Tip - top die „Sache“ hier.
Restaurant, Lädeli, geheizte Sanitäranlagen und Skibus.(¨Biz Warmduscher - Styl“)
Heute wird es Minus 14 Grad in der Nacht.
Wollen wir doch mal sehen wie sich „Thuri“ behauptet.
Aber wir Beide werden erst einmal gepflegt Nachtessen gehen.

7.1.2026 Ein bitterkalter Morgen erwartet uns. Wie immer beginnt der Tag mit einem feinen Kaffee.
(Dieses Bild ist für Stefan, so sieht zelebrierte Kaffee Kunst aus mein Freund!)
Also Sonne gibt es im Januar, in Engelberg nicht. Wir mussten hoch hinaus um Sonnenstrahlen zu finden.
Der arme Reto „musste“ heute wieder einmal auf die Skier. Seit Jahren sind wir beide nicht mehr zusammen Ski gefahren.
In der Regel trifft man Reto eher im Aprés - Ski und nicht auf der Piste. Aber der Mustergatte lässt ja seiner lieben Frau keine Wünsche offen.
So hat der Arme den ganzen Tag gefroren, es war bis Minus 15 Grad Celsisus.

Was toll war, es hatte heute nur wenig Leute auf den Pisten und wir beendeten den Skiausflug mit einem Besuch auf dem Titilis.
Wirklich ein tolles Schauspiel!
Ich habe mich sehr über diesen Tag gefreut und natürlich den lieben Reti nach dem Skitag zu einem Apéro eingeladen.

8.1.2026 Heute ist ein „fauler“ Tag. Das Wetter ist eher trüb und es schneit leicht.
So spazieren wir nach Engelberg, schauen das Kloster an und geniessen einen Tea Room.
Vor dem Nachtessen wird noch im Hotel Eienwald der Wellnessbereich getestet und dann trotz einsetzendem Eisregen im nahe gelegenen Restaurant gepflegt diniert.
9.12.2026 Was sind denn das für laute Geräusche?!
Hilfe, wir werden vom Donnern von niedergehenden Lawien, in den nahen Bergen geweckt. Was für ein trüber, nasser Tag begrüsst uns denn heute morgen!?
Aber im Xtura ist es wohlig warm und nach dem Frühstück fahren wir via Axenstrasse nach Viznau.
Echt schöne Autofahrt (und Haudis täglicher Arbeitsweg)
Wir (und ein paar unerschrockene Touristen) sind mutig und nehmen das Bähnli um auf die Rigi Kulm zu gelangen.
Von der Tourifront hört man viele entzückte Ah und Ohs…und wirklich eine reizende Landschaft zeigt sich unseren Augen.
Oben angelangt stemmen wir uns gegen den starken Wind und werden von einer grandiosen Aussicht auf dem höchsten Punkt der Rigi begrüsst.

einfach unglaublich wie schön die Schweiz doch ist!
Weil auch die Sonne sich wieder zeigt wandern wir bis Rigi Kaltbad.


Nach einem Käffeeli am See fahren wir nach Ibach zu einenm schönen Stellplatz beim Bauer Franz ( Nomady, Vordere Degenberg 2 6438 Ibach SZ) und lassen unsere Ferien bei einem Risotto ausklingen.
Zum Abschluss kann man sagen das Fahrzeug hat alle Tests bestanden und erfüllt unsere Erwartungen vollumfänglich. Unser Xtura erhält dafür 10 Punkte und beide Daumen hoch!!


























































Kommentare